Energieversorgung und Ergänzungsstoffe für die bakterielle Denitrifikation im Meerwasser.
Zusammensetzung
Mischung von Kohlenhydraten des Meeres und biogenen Spurenelementen.
Dosierung
5 ml pro 100 l Wasser pro Woche - durchschnittlich.
Lagerung
Bei Zimmertemperatur und unter Lichtabschluss lagern!
Sicherheitshinweis
Außer Reichweite von Kindern lagern!
Hinweis
Nicht für Süßwasserbecken geeignet!
Bemerkung
Die Festlegung einer langfristig stabilen Dosierung ist für jedes Becken sehr individuell und muss durch Experimentieren festgestellt werden.
Bei Überdosierung werden die aktiven Bestandteile des Mittels nicht ganz verbraucht und werden zu frei zugänglichen Nahrung für weitere Einzellige - andere Bakterien, Algen, Zyanos. Vor allem, wenn im Becken künstlich dotierter Sand oder Kies ist, kann es zur Bildung von unerwünschten Bakterienkolonien, Algen und Zyanosbelägen kommen folgen.
In diesem Fall muss die Applikation unterbrochen werden, bis sich die Situation bessert und dann das Mittel in viel kleineren Mengen dosiert werden. Wird nach der ersten Anwendung die Nitratenkonzentration abgebaut, muss auch die Dosiermenge reduziert werden.
CS NitraClean beschleunigt
die natürliche biologische Denitrifikation – es dient als eine schnelle
Energiequelle vor allem für denitrifizierende Bakterien in Meerwasseraquarien.
Zusammensetzung und Erreichbarkeit des Produktes:
Zusammensetzung
UM Removal SET I
8 Kohlenhydrate
des natürlichen Meerwassers (Sacharide)
Eine schnelle Energiequelle
9 biogene Spurenelemente
Eine Quelle für mineralische Nährstoffe
Das Produkt beinhaltet keine unnatürlichen
oder dem
Ökosystem des Meeres fremden Stoffe.
Produktbestimmung
CS NitraClean dient primär als eine Qualle für mineralische Nährstoffe
und eine schnelle Energiequelle für denitrifizierende Bakterien. Im Grunde
beschleunigt aber die ganze Kette bakterieller Abbauprozesse von partikulärem
organischem Stickstoff über gelösten organischen Stickstoff, Ammoniak
(Ammonium-Ion), Nitrite und Nitrate bis hin zu molekularem Stickstoff.
Der Stickstoffzyklus
Den Stickstoffzyklus im natürlichen Meerwasser ist sehr vereinfacht
wie folgt zu beschreiben:
Der Metabolismus der Tiere – Stickstoff als ungelöster organischer
Stoff
Reminaralisierung – Stickstoff als gelöster organischer Stoff
Bakterielle
Ammonifikation – Entstehung vom Ammoniak und Ammoniak-Ion
Bakterielle
Nitrifizierung – Entstehung von Nitriten und Nitraten
Bakterielle Denitrifizierung – Entstehung vom gasförmigem molekularen Stickstoff
Es ist im Interesse jedes Aquarianers, dass der ganze Vorgang möglichst
schnell abläuft, und zwar deshalb, weil Ammoniak, Ammoniak-Ion und Nitrite
heftig wirkende biologische Gifte sind.
In der Praxis ist allerdings
das größte Problem die bakterielle Denitrifizierung. Es handelt sich,
im Vergleich zu anderen Zyklusschritten, um einen langsamen und energetisch
anspruchsvollen Vorgang, der im Sauerstoffarmen (anoxischen und hypoxischen)
Raum abläuft.
Natürliche Denitrifizierung
Möchten wir also unnatürliche chemische, physikalisch-chemische oder
sonst problematische Methoden vermeiden, müssen wir Folgendes gewährleisten:
Die Anwesenheit von Bakterien
sie sind in jedem „lebenden“
Aquarium vorhanden
das Becken ist auch mit Mitteln, die Bakterien
beinhalten, wahlweise zu dotieren
Eine Fülle von anoxischen und
hypoxischen Zonen
lebende Steine im Becken oder im Refugium
Substrat
auf dem Beckenboden, dessen Höhe sich zwischen 6-12 cm bewegt
CS
NitraClean
Schnelle Energie- und Nährstoffenzufuhr für denitrifizierende
Bakterien
Eine viel zu hohe Konzentration an mineralischen Nährstoffen
und Kohlenhydraten. Die aktiven Bestandteile des Mittels werden nicht
zur Gänze von den denitrifizierenden Bakterien gefressen und sind damit
für weitere Einzeller– andere Bakterien, Algen und Zyanos zugänglich.
Vor allem, wenn im Becken künstlich angereicherter Sand oder Schlamm
ist, kann es zur Bildung von unerwünschten Bakterienkolonien, Algen
und Zyanosbelägen kommen. Reduzieren Sie die Dosiermenge oder unterbrechen
Sie vorübergehend die Anwendung des Mittels und warten Sie eine Verbesserung
der Situation ab. Dieser unerwünschte Zustand kann auch über mehrere
Wochen dauern, da vor allem Algen für relativ lange Zeit metabolische
Reserven an Nährstoffen bilden.
Bei der ersten Anwendung
Die Anfangsdosis sollte im Bereich 1 – 3 ml / 100 L / Woche
liegen. Die Dosiermenge kann schrittweise so lange erhöht werden, solange
sich nicht eines der angegebenen Anzeichen von Überdosierung bemerkbar
macht. Die optimale Dosiermenge kann bei dicht besiedelten Becken auch
höher als die empfohlene sein und ihre Einstellung muss immer durch
Experimentieren festgestellt werden. Wird das Mittel zum ersten Mal
angewendet und kommt das Nitratniveau im Becken in einer höheren Konzentration
vor, muss, nachdem sich die Konzentration verringert hat, auch die
Dosiermenge reduziert werden.